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Stipendien

 

 

ASAC Stipendium zur Teilnahme am Universitäts-Lehrgang "Qualitätssicherung im Chemischen Labor" an der Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl Allgemeine und Analytische Chemie, Prof. Dipl.Ing. Dr. Wolfhard Wegscheider

Die ASAC schreibt spezifisch für den Universitäts-Lehrgang "Qualitätssicherung im Chemischen Labor", welcher im Juli 2010 beginnt und in Leoben stattfindet, 6 Stipendien in der Höhe von je € 750,- aus.

Die Zielgruppe für dieses Stipendium sind DissertantInnen oder junge Postdocs (unter 30 Jahren), welche auf dem Gebiet der Analytischen Chemie tätig sind. Voraussetzungen für den Erhalt des Stipendium sind der positive Abschluss des Universitäts-Lehrgangs sowie die Mitgliedschaft bei der ASAC/GÖCH. Einreichung für ein Stipendium mit Curriculum Vitae ist bis zum 31.03.2010 zu richten an:

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger (Institut für Chemie, Johannes Kepler Universität Linz, Altenbergerstrasse 69, 4040 Linz, E-mail: Wolfgang.Buchberger@jku.at)

oder an

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lindner (Institut für Analytische Chemie, Universität Wien, Waehringer Strasse 38, 1090 Wien, E-mail: Wolfgang.Lindner@univie.ac.at)

Ausschreibungstext

Information über Lehrgang

ASAC JunganalytikerInnen-Preis 2010

Die ASAC verleiht im Jahr 2010 wieder einen ASAC JunganalytikerInnen-Preis für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der ANALYTISCHEN CHEMIE.

Der von der Firma Bruker Austria GmbH gestiftete Preis in der Höhe von 1000 Euro wird im Rahmen der ASAC Hauptversammlung im Dezember 2010 in Wien verliehen. Die BewerberInnen dürfen zum Einreichungsstichtag 31. August 2010 das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die Bewerbung für diesen Preis erfolgt über Einreichung der im Zeitraum von Juli 2009 bis August 2010 approbierten Dissertation oder einer vor August 2010 voll akzeptierten Publikation, gemeinsam mit einem Befürwortungsschreiben eines Mentors, sowie einem ausführlichen Curriculum Vitae, bis zum 31. August 2010 an O.Univ. Prof. Dr. Wolfgang Buchberger.

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger (Institut für Chemie, Johannes Kepler Universität Linz, Altenbergerstrasse 69, 4040 Linz, E-mail: Wolfgang.Buchberger@jku.at)

Letzter Einreichtermin ist der 31.August 2010

Ausschreibungstext

ASAC Reisestipendien für 2010

Zur Teilnahme an internationalen Symposien, welche Themen der Analytischen Chemie zum Inhalt haben, stellt die ASAC einen Stipendienrahmen von 3000 Euro zur Verfügung.

Studierende, die ein angenommenes Abstract für einen Vortrag oder einen Poster-Beitrag vorweisen können, richten Ihr Ansuchen gemeinsam mit einem Reise-Finanzierungskonzept an

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lindner (Institut für Analytische Chemie, Universität Wien, Währingerstrasse 38, 1090 Wien; E-mail: Wolfgang.Lindner@univie.ac.at).

Nach Prüfung und Maßgabe der vorhandenen Mittel wird eine Zuerkennung ausgesprochen, wobei der bewilligte Reisekostenzuschuss nach Vorlage einer kurzen Reisekostenabrechnung auf ein bekannt zu gebendes Konto überwiesen wird.

 

 

ASAC Preise

EMICH PLAKETTE

Stiftung 1950 / Vergabe in unregelmäßigen Abständen,

Der Namensgeber der Plakette, Friedrich Emich (1860-1940), ein gebürtiger Grazer, gilt als Begründer der modernen Mikrochemie und stand in engem Kontakt mit Prof. Fritz Pregl, dem 1923 der Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten auf dem Gebiet der mikrochemischen Methoden verliehen wurde. Friedrich Emich lehrte an der TU-Graz, wurde schon 1911 mit dem Lieben-Preis ausgezeichnet und wurde 1928 zum Wirklichen Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 1931 erhielt er das Große Ehrenzeichen der Republik Österreich.

Zu Ehren Friedrich Emichs stiftete die ASAC 1955 die Emich Plakette, welche an Persönlichkeiten verliehen wird, die das wissenschaftliche Fach Analytische Chemie mit herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre vertreten.

Die Verleihung der Emich Plakette an die Preisträger durch Repräsentanten der ASAC erfolgt in würdigem Rahmen nationaler oder internationaler wissenschaftlicher Veranstaltungen.

Bisherige Preisträger der Emich-Plakette:

Anton Alexander BENEDETTI-PICHLER (New York) 1950

Ivan P. ALIMARIN (Moskau) 1950

Friedrich HECHT (Wien) 1974

M. N. PETRIKOVA (Moskau) 1974

Yuri A. ZOLOTOV (Moskau) 1990

Bernhard SCHRADER (Essen) 1992

Janos MINK (Veszprém) 1995

Miguel VALCARCEL (Cordoba) 1996

Otto WOLFBEIS (Regensburg) 1996

Reiner SALZER (Dresden) 2007

Harald FUCHS (Muenster) 2009

 

PREGL MEDAILLE

Stiftung und Vergabe seit 1955 in unregelmäßigen Abständen

Der Namensgeber der Medaille, Friedrich Michael Raimund PREGL, erhielt 1923 den Nobelpreis für Chemie für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der mikrochemischen Methoden, die auf das Engste mit mikroanalytisch ausgerichteten Anwendungen verknüpft sind.

Fritz Pregl ist der Doyen der Analytiker Österreichs, ihm zu Ehren stiftete die ASAC die Pregl Medaille, welche an Persönlichkeiten verliehen wird, die wesentliche und herausragende Beiträge auf dem Gebiet der Analytischen Chemie und im besonderen der organischen Spurenanalytik geleistet haben.

Die Verleihung der Pregl Medaille erfolgt bevorzugt im Rahmen nationaler und internationaler wissenschaftlicher Veranstaltungen und Symposien, um dieserart die Verbindung von Fritz Pregls Botschaften mit jenen der Preisträger in einen größeren Rahmen zu stellen.

Bisherige Preistraeger der Pregl-Medaille:

Josef UNTERZAUCHER 1955

Al STEYERMARK 1961

Roger LEVY 1970

M.K. ZACHERL 1974

Klaus BIEMANN 1977

Guenther TOELG 1980

Egon STAHL 1981

A.J.P. MARTIN 1985

Alfred BENNINGHOVEN und Wilhelm SIMON 1990

Klaus UNGER 1991

Helmut WACHTER 1992

Ernst BAYER und Duncan Thorburn BURNS 1993

Joseph F.K. HUBER 1995

K.-H. BALLSCHMITER und P. GRIFFITHS 1995

Freddy C.V. ADAMS und R. NIESSNER 1996

Karl CAMMANN 1999

Heinz ENGELHARDT 2000

Guenter GAUGLITZ 2006

Friedrich LOTTSPEICH 2009

 

FEIGL PREIS

Stiftung und Vergabe seit 1950 in unregelmäßigen Abständen,

Der Namensgeber dieses Preises, Fritz FEIGL, zählt zu den schillerndsten Analytikern Österreichs, dessen bewegter Lebensweg gezeichnet war durch die politischen Verhältnisse in den Dreißigerjahren. Fritz Feigl ist der Begründer der Tüpfelreaktionen und der Tüpfelanalyse, die vielfach auch heute noch in verschiedenen Bereichen der Chemie und Pharmazie Anwendung findet. Der Feigl-Preis soll bevorzugt an jüngere KollegInnen mit Fokus einer akademischen Laufbahn vergeben werden, in Auszeichnung deren wissenschaftlicher Entwicklung.

Fritz Feigl geb. 15.Mai 1891 in Wien

1914: Beginnt seine fachliche Vertiefung in Analytischer Chemie

1920: Assistenzprofessor an der Universität Wien, "Über Verwendung von Tüpfelreaktionen in der qualitativen Analyse".

1935-1937: Titular Professor für Anorganische Analytische Chemie

1938: Flucht über die Schweiz nach Belgien

1940: Flucht über Niederlande und Frankreich nach Brasilien

1940-1971: an der Universidade Federale do Rio de Janero

In über 500 Publikationen ist sein Hauptwerk in folgenden Buchklassikern veröffentlicht:

"Qualitative Analyse mit Hilfe von Tüpfelreaktion"

"The Chemistry of Specific, Selective and Sensitive Reactions" über Tüpfelreaktion, neue chemische Konzepte, präzise Definition von Identifikationsgrenzen, Unterschied zwischen spezifischen und selektiven Reaktionen, Maskierung/Demaskierung von chemischen Reaktionen, selektiver Funktionalismus, und Entwicklung neuer Reaktionen.

Bisherige Preisträger des Feigl-Preises:

Herbert BALLCZO (Wien) 1950

Gerald KAINZ (Wien) 1950

Hanns MALISSA sen. (Wien) 1950

Hans SPITZY (Graz) 1950

Herbert HABELANDT (Wien) 1951

Hermengild FLASCHKA (Atlanta) 1953

Herbert WEISZ (Wien) 1955

Vinzenz ANGER (Wien) 1961

Lambert OTTENDORFER (Wien) 1963

Werner JÜTTE (Wien) 1970

FRIEDEMANN-BACHLEITNER (Innsbruck) 1970

Ian MARR (Aberdeen) 1970

Wolfgang MERZ (Ludwigshafen) 1970

Hugo ORTNER (Graz) 1970

Manfred GRASSERBAUER (Wien) 1977

Anton BURGER (Innsbruck) 1980

Erich SCHMID (Wien) 1980

W. SIMEONOV (Sofia) 1980

Wolfhard WEGSCHEIDER (Graz) 1980

Hans PUXBAUM (Wien) 1987

Otto WOLFBEIS (Graz) 1987

Hans MALISSA jun. (Linz) 1987

Ernst KENNDLER (Wien) 1990

Matthias OTTO (Freiberg) 1990

Gerhard STINGEDER (Wien) 1990

Manfred SCHREINER (Wien) 1993

Wolfgang BUCHBERGER (Linz) 1993

Gernot FRIEDBACHER (Wien) 1996

Günter ALLMAIER (Wien) 1996

Rudolf KRSKA (Tulln) 2000

Peter OEFNER (Stanford) 2002

Bernhard LENDL (Wien) 2003

Thomas PROHASKA (Wien) 2003

Boris MIZAIKOFF (Washington) 2004

Michael LÄMMERHOFER (Wien) 2005

Walter GÖSSLER (Graz) 2006

Christian KLAMPFL (Linz) 2007

Stephan HANN (Wien) 2008

Herbert OBERACHER (Innsbruck) 2009

Hanno STUTZ (Salzburg) 2009

 

 

Auszeichnungen/Preise von ASAC Mitgliedern

 

Auszeichnungen/Preise 2005-2008

 

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